Errif - Letterass - Croaghpatrick - Westport (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Im Westen Irlands – 4. Tag – Der River Erriff und Croagh Patrick – Reisebericht von Susanne Haun

Errif - Letterass - Croaghpatrick - Westport (c) Foto von Utz Benkel
Susanne Haun skizziert am River Erriff (c) Foto von Utz Benkel

Utz Benkel zeigt uns am vierten Tag unserer gemeinsamen Irland Reise (siehe hier) als erstes den River Erriff (Abhainn na hOirimhe), anschliessend geht es zum Croagh Patrick (Cruach Phádraig), nachdem „Aufstieg“ gibt es zur Belohnung leckeren Orangenkuchen und danach geht es nahtlos zum Abendbrot nach Westport (Cathair na Mart ‚Stadt des Schlachtochsen‘).

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Auf der Fahrt zum River Erriff blühen überall die Rhododendren am Straßenrand. Ich bin fasziniert, denn sie wachsen wir bei uns die Straßenbäume. Und alle blühen sie, in der mehrzahl in rosa. Mein Eltern hatten 3 große Rhododendren im Garten, die verblüheten Blüten brachen meine Mutter und ich gemeinsam in der Arbeit eines Vormittags ab, damit die Sträucher auch im nächsten Jahr wieder blühen. Ich glaube nicht, dass in Irland die verblühten Blüten abgebrochen werden. Anscheinend blühen Rhododendren trotz dieser Maßnahme.

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Wanderinnen und Wanderer der Alpen wissen, dass man zur Besteigung der Berge am besten am frühen Morgen loslaufen sollte.
Der Croagh Patrick ist nur 764 Meter hoch, anders jedoch als in den Alpen gibt es keine Baumgrenze und der Weg schlängert sich durch ein Steinmeer. Das hat ihm den Beinamen The Reek (hiberno-englisch für Haufen) eingebracht. Ich geniesse die Aussicht, die sich von überall bietet und freue mich, dass ich meine faltbaren Wanderstöcke im Rucksack bereit habe, ich brauche sie, um in der Steinwüste halt zu haben.
In Wikipedia kann man lesen, dass „am sogenannten Reek Sunday (auch Girlandensonntag genannt), dem letzten Sonntag im Juli, einem eigentlich heidnischen Termin, steigen jährlich etwa 25.000 Pilger den Berg hinauf; viele tun dies barfuß.“. Ich bin froh, dass bei uns der Weg nicht ganz so voll war, barfuss sind jedoch einige gelaufen.
Es ist sehr windig auf dem Weg nach oben, ich laufe mit Elena, Utz und Micha sind schon vorweg geeilt. Der Rest der Gruppe hat keine Energie oder auch keine Lust, es den Pilgern gleich zu tun. Das ist das schöne an unserer bunten Truppe: wir behalten alle innerhalb unseres Tagesprogramms unsere Freiheit.

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Westport ist ein kleines niedliches irisches Städchen, wir machen Schaufensterbummel und ab und an ziehen uns die Auslagen in den Laden hinein. Letztendlich haben wir alle Souviniers und Mitbringsel gekauft. Das essen ist wie immer lecker :-).

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Am Ende des Tages auf dem nachhause Weg halten wir an diesem witzigen Schild an. 🙂

13 comments

  1. Puh, das sieht ja nach einem ganz schön anstrengenden Aufstieg und einem schlechten Weg aus … Der Pilgerzug am letzten Sonntag im Juli findet übrigens am St. Patrick’s Day statt, also zu Ehren des Hl. Patrick, der der Legende nach ja die Kapelle da oben gebaut haben soll. Dass die Pilgerei einen keltisch-vorchristlichen Ursprung haben soll, ist mehr eine Vermutung. Die Kelten haben ja so gut wie keine Quellen hinterlassen.
    Bin schon auf die nächste Folge gespannt!

    1. Das stimmt, Martin, die Kelten haben uns Ihren Rinderraub Zyklus und viele Rätsel hinterlassen. Das regt ja bekanntlich die Fantasie der Menschen an. 🙂
      Einen schönen Montag Morgen von Susanne

  2. Pingback: Susanne Haun
  3. Na da bist du ja mit deinen Skizzen voll auf deine Kosten gekommen. Sehr schön! Bei der Wegbeschaffenheit hätte ich wohl auch auf meine Faltbooten Wanderstöcke zurückgegriffen. Eine super Erfindung, oder?

    1. Ja, Martin, auf meine Wanderstöcke möchte ich nicht verzichten. Ich finde es toll, dass sie auch so leicht geworden sind. Die leichten faltbaren sind für meinen Sohn nichts, er hat seinen gleich auf der ersten Wanderung zerlegt. 🙂
      Viele Montags-Grüße sendet dir Susanne

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